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Ja, die Liebe… Die Oberstufe zu Besuch in der Oper „Carmen“

Ja, die Liebe…
Die Oberstufe zu Besuch in der Oper „Carmen“

Am 06. März stand für den Musik-Leistungskurs der KS1 sowie die zwei Musik-Basiskurse der KS2 ein Besuch der Oper „Carmen“ von Georges Bizet an. In Begleitung von Frau Westhauser, Herrn Zehender und Herrn Martin sind wir nach Ludwigshafen gefahren, um dort im Pfalzbau die Opernvorstellung zu besuchen.
Die Inszenierung der Oper war klasse, besonders durch die sängerischen Fähigkeiten der Hauptrollen sowie die technische Unterstützung. Im Saal vom Pfalzbau konnte die Rückwand der Bühne vor- und zurückgeschoben werden, wodurch die Perspektive sich ständig veränderte und wir das Stück auf eine ganz neue Weise erleben konnten. Dies wurde besonders unterstützt durch unsere großartigen Plätze in den vordersten Reihen, wodurch die Perspektivwechsel erst so richtig zum Tragen kamen. Auch konnten wir dadurch viel näher am Bühnengeschehen teilhaben.
Spannend war ebenfalls die Vielsprachigkeit der Inszenierung. So wurde eine zusätzliche Rolle eingebaut, die nur Spanisch gesprochen hat, während die Oper in der Originalsprache Französisch aufgeführt wurde. Die Übertitel waren ebenfalls zweisprachig, einmal auf Deutsch und einmal auf Türkisch.
Die weltbekannte Musik der Oper war ebenfalls ein Höhepunkt des Abends, da sowohl die Opernsänger als auch das Orchester herausragende Leistungen erbracht haben. Auch die Tanzeinlagen haben diesen wirkungsvollen Eindruck unterstrichen. Auch wenn am Anfang einige Verwirrung bezüglich der zusätzlich eingebauten Rolle herrschte, so war diese Verwirrung doch spätestens nach der Pause beseitigt, als wir im gegenseitigen Austausch zu dem Schluss kamen, dass die Rolle wohl eine Art Alter Ego der Hautperson Carmen darstellen sollte.
Selbst wenn uns bis heute noch nicht klar ist, welche Funktion die wackelnden Tische hatten (manche vermuten ein Erdbeben), so können wir doch sagen, dass der Opernbesuch ein eindrucksvolles musikalisches Erlebnis war, das uns allen viel Freude bereitet hat. Deshalb nochmal ein Dankeschön an die Musiklehrer sowie Herrn Zehender, die uns dieses Erlebnis ermöglicht haben.

Text: Marlene Voget, KS1