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Was tun nach dem Abi? - Der Alumni-Tag 2021

Am 15.10.21 versammelten wir uns um 08:00 Uhr in der Aula. Zunächst begrüßte Herr Englert die Anwesenden und dankte Frau Gutmacher, welche die Veranstaltung organisiert hatte. Anschließend stellten die Studienbotschafter sich und ihre Berufe vor. Sie erläuterten im ersten Plenum die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten und berichteten von eigenen Erfahrungen in Sachen Studium und Ausbildung. Eine Juristin erzählte von ihrem kniffligen Weg zum richtigen Beruf. Sie war sich längere Zeit nicht sicher gewesen, wie ihr Weg nach dem Abitur aussehen sollte und hatte mehrere Male grundlegend die Richtung gewechselt. Mit ihrem Beitrag sorgte sie für Entspannung unter uns Schülern. Es ist eben doch normal, dass man sich zunächst unsicher ist und nicht von Anfang an einen Plan hat. Zur Orientierung zeigten die Referenten Hilfestellungen auf, wie zum Beispiel Interessenstests durchzuführen oder Praktika zu absolvieren. Für die Bewerbung zu einem Studiengang seien nicht nur die Noten, sondern ebenfalls Praktika und andere Qualifikationen ausschlaggebend, räumten sie ein weiteres hartnäckiges Gerücht aus dem Raum.
Florian Stabel, ein Kfz-Mechatroniker, stellte die Ausbildung als überzeugende Alternative zum Studium vor. Die Vorteile bestünden zum einen darin, dass man als Azubi direkt Geld verdiene, wohingegen der Studierende sich meist durch kleine Nebenjobs über Wasser halten müsse. Zum anderen bekäme man mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit eine Arbeitsstelle im ausbildenden Betrieb. Denn welcher Arbeitgeber lasse schon gerne jemanden gehen, der sich mit den Abläufen der Arbeitsstelle schon auskennt. Zuletzt besteche die Möglichkeit, sich schnell immer wieder neu zu spezialisieren und man sei dementsprechend weniger lebenslang an einen Beruf gebunden. Das berüchtigte Bewerbungsgespräch war Herrn Stabels zweiter Punkt auf der Agenda. Hierbei sei es wichtig, sich gut zu verkaufen, selbst wenn sich die Interessen manchmal auch nur auf einen „vollen Kühlschrank“ beschränkten.
Die Frage, wie man die gewählte Ausbildung finanziert, wurde von den Studienberatern offen und locker angegangen, was bisher eher weniger der Fall war. So legten sie die verschiedenen Mittel dar, von den Eltern über Bafög bis hin zu Stipendien – oft leichter zu ergattern, als man denkt. Sie scheuten sich auch nicht, konkrete Zahlen zu weiteren Kostenfaktoren wie einer Unterkunft mit besagtem vollem Kühlschrank und den persönlichen Ausgaben und Einkünften zu nennen.
Der letzte Punkt betraf die Überbrückung vom Abitur bis zum weiteren Ausbildungsweg. Auch hierfür gibt es zahlreiche Ansätze, unter denen man wählen kann. Manche gehen mit oder ohne begleitende Organisation ins Ausland, andere machen Praktika oder genießen erstmal die freie Zeit.
Egal für welchen Weg man sich schlussendlich entscheidet, wichtig sei es vor allem, die Bewerbungsfristen im Auge zu behalten, erinnerten uns die Referenten zum Schluss noch einmal.
Nach diesem ersten Plenum hatten die Schüler die Möglichkeit in Kleingruppen detailliertere Fragen an die Studienberater zu stellen. Dafür gab es zwei Gruppenphasen, sodass jeder die zwei individuell interessantesten Aspekte vertiefen konnte.
Nach einer Pause wurden sieben Alumni, ehemalige Schüler des Raphaels, von Frau Gutmacher vorgestellt. Jeder von ihnen vertrat ein anderes Berufsfeld, sodass wir einen breit gefächerten Einblick bekommen konnten, welche konkreten Wege man mit Studium oder Ausbildung in der Tasche einschlagen kann. Anzumerken ist jedoch, dass es sich vor allem um naturwissenschaftliche Berufe handelte und die Geisteswissenschaften doch recht kurz kamen.
Nachdem jeder der Alumni von seiner persönlichen Entwicklung zum Beruf erzählt hatte, gab es abermals eine zweiteilige Gruppenphase, welche den Tag abschloss.

Abschließend kann man festhalten, dass mit der Veranstaltung jedem die Chance geboten wurde, alle entstandenen Fragen zu stellen und beantwortet zu sehen. Die Entscheidung zwischen den vielen Möglichkeiten nach dem Abitur mag keine unkomplizierte sein, genauso wie die Wahl des passenden Berufs, aber wir haben jetzt zumindest einen guten Überblick erhalten. Auf einer differenzierten Basis von Informationen entscheidet es sich letztendlich doch wesentlich einfacher.
Vielen Dank an alle Mitwirkenden, die diese Veranstaltung ermöglicht haben und uns somit Durchblick verschafft haben.

Artikel: Sophie Schreiber (KS1), Lena Herrmann (KS1)
Fotos: Sophie Schreiber (KS1)

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